Paysage d'Hiver Das Tor 1. Offenbarung Durch den Winter dieser Welt Offenbart sich mir Das Tor Mit durchdringender Eindruecklichkeit Weiss und wissend um mich Durch die Monotonie ewig verschneiter Waelder Baeumt sich auf vor mir: Das Tor Maechtiger, als ich jemals gedacht Eindruecklicher als ich jemals getraeumt Oeffnender als ich jemals erfahren Wahrlich von Goetterhand erschaffen Starr und still Unbewegtes Sein Nicht von dieser Welt und nicht von der Jenseitigen es zieht mich eine grosse Kraft Still In mir ruhend 2. Macht des Schicksals Durch den Wald Vorwaerts Zum Tor Über Fluesse Und Berge Durch Taeler Und Schluchten Ueber Geroell Durch den ewigen Winter Zum Tor Denn das Tor ist die Macht des Schicksals In Silberfaeden gesponnen Macht meines Schicksals Das Schicksal spiegelt sich im Tor Kosmos und alles unsichtbare Licht Gesponnen in Silberfaeden Mein Weg 3. Ewig leuchten die Sterne Ewig leuchten die Sterne Und unaufhoerlich faellt der Schnee… Der Blick nach oben eroeffnet mir die Klarheit, Einfachheit und zugleich unendliche Komplexitaet des Seins Und ewig leuchten die Sterne… 4. Schluessel Ich habe ihn gefunden Silbern schimmernd im Schneetreiben am scheinbar unscheinbarsten Ort dieser Welt Unwissend, wozu er gedacht, Erfolglos in der Suche des Schlosses wozu er passt, Findet er Klein und unscheinbar Sein Ziel im Groessten! Er nimmt alles Und gibt dadurch alles Er oeffnet und keiner vermag zu schliessen Er schliesst und keiner vermag zu oeffnen Meine Seele leuchtet Im Licht des Polarsterns Als Spiegel dessen Lichtes Die innere Leere Erfuellt mich zutiefst Kraftlos Erfahre ich die groesste Kraft Ich oeffne Das Tor Und trete ein In die Halle aus Eis…